Werner Thalheim (Stationstext)

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Werner Thalheim (Stationstext)

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Werner Thalheim (Stationstext)

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Werner Thalheim (Stationstext)

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ef

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Deutsch

Text

###Werner Thalheim
1891-1918
Beruf: Student
Adresse: Rehmstraße 7
Konfession: protestantisch
Familienstand: ledig

Werner Thalheim war als Sohn eines Pastors 1891 in Oppeln im Kreis Neuhaus geboren worden und studierte selbst Medizin. Er diente während seines Kriegseinsatzes als Feldunterarzt an der Ostfront und starb am 2. April 1918 im litauischen Olita.
Werner Thalheim erzählt in seinen Feldpostbriefen, wie er an der litauischen Grenze damit betraut war, Entlausungsanstalten einzurichten, um damit der Ausbreitung von Krankheiten unter der örtlichen Bevölkerung entgegen zu wirken. Am 8. Januar 1918 schreibt er: „[…]dann sucht man sich seine Opfer und geht mit Seife, Haarschneidemaschinen, Krosol und Sublimatlösung an die Schmutzfinken. Du glaubst garnicht, wie jung und frisch die Bewohner nach solch einem Bade aussehen; […] Aber was kann man machen, die Läuse müssen vertilgt werden und wer von selber nicht sauber ist, der wird von den Germanskis gesäubert, wie Isaak Schmue sagt.“

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Citation

“Werner Thalheim (Stationstext),” Stadtgeschichte|Osnabrück, accessed April 17, 2024, https://osnabrueck.nghm-uos.de/items/show/607.

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