Projektvorstellung
Die digitale Ausstellung 'Die Lohstraße' ist im Rahmen eines Forschungsseminars am Historischen Seminar (Abteilung Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung (NGHM)) der Universität Osnabrück im Wintersemester 2022/23 entstanden.
Das Forschungsseminar 'Eine Straße in Osnabrück. Stadtgeschichtliche Perspektiven auf das 20. Jahrhundert als digital public history' widmete sich der Lohstraße in Osnabrück, die mikrohistorisch betrachtet wurde. Im Zentrum stand die Frage, wie bestimmte Quellen eine beliebig ausgewählte Straße und ihre Bewohner:innen über die Zeit abbilden. Dazu wurden die Gefallenenkartei, die Osnabrücker Gestapokartei, die Osnabrücker Ausländermeldekartei und die Erhebungsbögen der ersten Volkszählung in Westdeutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges genutzt. Sowohl in den drei Karteien als auch in den Volkzählungsbögen lassen sich Informationen zu den Bewohner:innen der Lohstraße finden, die aus verschiedenen Perspektiven unterschiedliche Bilder der Vergangenheit und Geschichten erzeugen können.
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Inhaltlich verantworlich: Lea Horstmann