Berufsgruppen

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Das Diagramm zeigt, welche Berufe die in der Lohstraße 32 lebenden Migrant:innen vorwiegend ausübten. Konkret wurden die Berufe hierfür in die Gruppen 'Handwerk/Arbeiter:innen' (Absetzer:in, Arbeiter:in, Bauarbeiter:in, Bauhelfer:in, Betr.-Arbeiter:in, Dreher:in, Elekteriker:in, Feuerungsmaurer:in, Hilfsarbeiter:in; KFZ-Mechaniker:in, Kranführer:in, Lagerarbeiter:in, Marmorarbeiter:in, Maurer:in, Metallarbeiter, Montagearbeiter:in, Monteur:in, Pressenhelfer:in, Radiotechniker:in, Straßenbauarbeiter:in, Techniker:in, Zuschneider:in), 'Dienstleistungen' (Bügler:in, Kellner:in, Koch, Köchin, Näher:in, Putzmann/Putzfrau, Schneider:in, Servierer:in),    'Studierende' (Student) und 'nicht erwerbstätig' (Kinder, Hausmann/Hausfrau, Schüler, Rentner:in) eingeteilt.

Von den 229 Personen waren zwischen 1940 und 1980 67% (153 Personen) im industrieverbundenen Sektor tätig, vor allem Männer. Die zweitgrößte Gruppe (14%) war nicht erwerbstätig. Dies ist vorwiegend auf die Tatsache zurückzuführen, dass auch viele Kinder in der Kartei aufzufinden sind, die noch nicht arbeiteten. 11% der Beschäftigten (24) waren im Dienstleistungssektor tätig. Hierbei handelte es sich im Regelfall um Frauen. Mit 3% fällt der Anteil an Studierenden relativ gering aus. Es lebten nur männliche Studierende in der Lohstraße 32, von denen die meisten nach kurzer Zeit wieder auszogen. Über 12 Personen lagen in der Ausländermeldekartei keine Daten über ihre berufliche Situation vor.