Weitere Studentenverbindungen in Osnabrück
Neben den beiden Korporationen AV Widukind und Unitas Sugambria wurden bis zur Jahrtausendwende noch weitere Studentenverbindungen in Osnabrück gegründet. Auch wenn hier nicht der nötige Platz ist, um die Geschichte jeder Verbindung in Osnabrück gänzlich auszuarbeiten und einzuordnen, soll im Folgenden ein kurzer historischer Überblick geboten werden.
Burschenschaft Arkadia-Mittweida zu Osnabrück
Die Burschenschaft Arkadia-Mittweida zu Osnabrück entstand an der Ingenieurschule zu Mittweida in Sachsen. 1902 fusionierte dort der Wissenschaftliche Verein Alania mit dem Evangelischen Verein Tuiskonia zum Wissenschaftlichen Verein Arkadia. Als Tag der offiziellen Stiftung wurde der 03. Mai 1902 festgelegt. Allerdings berufte man sich später mit dem 31. März 1892 auf das Gründungsdatum des Tuiskonia und übernahm den Zirkel des Alania. Für die wöchentlichen Vorträge der Mitglieder traf man sich 1903 jeden Donnerstag im Restaurant Wartburg. Nach einer Suspendierung im Wintersemester 1914/15 und einer Reaktivierung im Januar 1919 wurde der Wissenschaftliche Verein Arkadia im Mai 1923 auf Wunsch der Aktivitas zur Burschenschaft umstrukturiert, die von ihren Mitgliedern Mensuren forderte. Auch strebte die Arkadia in den 1920ern den Beitritt zum Deutschen Hochschulring an.1
Nach ihrer Auflösung während der NS-Zeit trat die Arkadia am 25. Mai 1963 an der Staatlichen Ingenieurschule zu Osnabrück wieder zusammen. Unter Bezugnahme auf den ursprünglichen Heimatort lautete der Name der Verbindung nun Burschenschaft Arkadia-Mittweida zu Osnabrück. Ebenfalls trat sie dem 1960 gegründeten Mittweidaer Senioren-Cartell bei, welches aus anderen reaktivierten Verbindungen aus Mittweida bestand. Zwischen 1965 und 1982 war die Arkadia Mitglied im Bund Deutscher Ingenieur-Corporationen, ging 1982 zum Dachverband Deutsche Hochschul-Burschenschaft über und trat 1992 schließlich der Deutschen Burschenschaft bei. Im Sommersemester 1972 fand ihre erste Bestimmungsmensur in Osnabrück statt. Nachdem die Universität Osnabrück eröffnet wurde, stand die Arkadia ebenfalls ihren Studenten offen.2
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Vgl. Gladen, Paulgerhard: Die deutschsprachigen Korporationsverbände. Hilden: WJK-Verlag 2007, S. 377, Anm. 83; Gladen, Gaudeamus igitur. Die studentischen Verbindungen einst und jetzt. München: Callwey 1986, S. 176, Anm. 16, S. 233, Anm. 186; Kocher, Uwe: 90 Jahre B. Arkadia-Mittweida zu Osnabrück. In: Burschenschaftliche Blätter, 98. 1983, H. 1 (1983), S. 19; Adreß- und Geschäfts-Handbuch für die Stadt Mittweida und die zum Amtsgerichtsbezirk Mittweida gehörenden Landorte, hg. von Moritz Billig, Mittweida 1903, S. 51; Jacobs, Peter: Die Entwicklung korporationsstudentischenLebens in Mittweida. In: Förderkreis Hochschule Mittweida e.V. (Hrsg.): Studentische Verbindungen und Vereine am Technikum Mittweida, Mittweida: Förderkreis Hochschule Mittweida e.V. 2000, S. 45–193, hier S. 84–86.
Der Deutsche Hochschulring (DHR) wurde 1920 in Göttingen von 19 Hochschulringen Deutscher Art (HdA) einzelner Universitäten gegründet und konnte in den 1920er Jahren einen massiven Zulauf von Studenten verzeichnen. Dabei trugen insbesondere studentische Korporationen wie die Deutsche Burschenschaft (DB) und Vereine Deutscher Studenten (VDSt) zu seinem Wachstum und Erfolg bei. Durch die unzähligen Neugründungen an den Hochschulen gelang es dem DHR sich eine umfangreiche Machtbasis zu schaffen und als politische Gruppe an den Hochschulen zu dominieren. Er war sowohl völkisch-nationalistisch als auch antisemitisch ausgerichtet und wurde ab Mitte der 1920er-Jahre vom Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) abgelöst. Anselm, Faust: Studenten und Nationalsozialismus in der Weimarer Republik (Der Nationalsozialistische Studentenbund, Bd. 1), Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann 1973, S. 127–128; Schwarz, Jürgen: Studenten in der Weimarer Republik. Die deutsche Studentenschaft in der Zeit von 1918 bis 1923 und ihre Stellung zur Politik (Ordo politicus, Bd. 12), Berlin:Duncker & Humblot 1971, S. 108, 168–174. Für eine ausführliche Einordnung siehe: Herbert, Ulrich: 'Generation der Sachlichkeit'. Die völkische Studentenbewegung der frühen zwanziger Jahre in Deutschland, in: Frank Bajohr/ Werner Johe/ Uwe Lohalm (Hrsg.): Zivilisation und Barbarei. Die widersprüchlichen Potentiale der Moderne (Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, Bd. 27), Hamburg: Christians 1991, S. 115–138, hier S. 119–138; Rohwedder, Uwe: Deutscher Hochschulring (DHR), in: Historisches Lexikon Bayerns, 18.03.2008, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Deutscher_Hochschulring_(DHR) (abgerufen am: 15.11.2024).↩ -
Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 156, 175, 176 Anm. 16, 228, 544–545; Kocher, Jahre 1983, S. 19 ; Heicke, Karl-Georg: Burschentagssitzung 1982 der DIB, in: Burschenschaftliche Blätter, 98. 1983, H. 1, S. 19.; Jacobs, Entwicklung 2000, S. 87–88.↩
CDStV Teutoburg-Lage zu Osnabrück
Die heutige Christlich Deutsche Studentenverbindung Teutoburg-Lage entstand am 18. November 1924 als Tochterverbindung der KTWV Unitas an der Ingenieurschule in Lage, Nordrhein-Westfalen, unter dem Namen Katholisch Deutsche Studentenverbindung Teutoburg. Die Vereidigung der zehn Gründungsmitglieder erfolgte am 03. Dezember desselben Jahres. Wie die Mutterverbindung Unitas zuvor, trat die Teutoburg im Jahr 1925 dem Technischen Cartell-Verband bei und konnte im Folgejahr ihren eigenen Altherrenverband gründen. Den großen Zuwachs an Mitgliedern – im Wintersemester 1927/28 waren es bereits 39 – konnte die Teutoburg in der NS-Zeit nicht aufrechterhalten. Im Februar 1935 wurde vergeblich versucht, die Verbindung durch eine Fusion mit der Unitas zu erhalten. Zwei Jahre später wurde diese Verbindung endgültig aufgelöst. 1949 fanden sich Alte Herren der Unitas und der Teutoburg erneut zusammen und beschlossen, einen gemeinsamen Altherrenverband zu gründen. Die Unitas konnte sich im April 1949 rekonstituieren. Auch die Alten Herren der Teutoburg zogen eine Wiedergründung in Betracht, allerdings schien das Technikum in Lage hierfür nicht mehr sonderlich vielversprechend zu sein. Ein neuer Standort musste her, Auswahl gab es durch die vielen neu errichteten und geplanten Ingenieurschulen reichlich. Auf Anregung eines Mitglieds des Dachverbands sowie eines Teutoburger Altherren wurde sich 1963 für die im Jahr zuvor eröffnete Staatliche Ingenieurschule in Osnabrück entschieden. Durch die Hilfe der Bruderverbindung Custodia in Wolfenbüttel konnte die offizielle Rekonstituierung der KDStV Teutoburg-Lage zu Osnabrück am 05. Oktober 1963, ihr Beitritt zum Dachverband am 30. November 1963 erfolgen und gemeinsam mit vielen Korporationen gefeiert werden.3
Neben regelmäßigen Stammtischen im Osnabrücker Gasthaus zum Grünen Jäger engagierten sich die Mitglieder der Teutoburg-Lage aktiv in der Hochschulpolitik. So wurden sie in mehreren Semestern von den Studenten der Ingenieurschule in den AStA gewählt. Einen eigenen Raum bekam die Teutoburg-Lage im Wintersemester 1966/67 von der Schulleitung zur Verfügung gestellt. Wie bei so vielen Studentenverbindungen erfuhr das rege Verbindungsleben durch die Ereignisse um 1968 eine jähe Zäsur. Auch die Studenten der Staatlichen Ingenieurschule in Osnabrück forderten Studienreformen und taten ihren Unmut durch Demonstrationen und Streiks kund. Zwar versicherte der Altherrenbund der Teutoburg-Lage dem AStA die Umsetzung der geforderten Reformen, jedoch fiel es der Verbindung immer schwerer, neue Mitglieder zu gewinnen. Hier konnten auch die organisierten Info- und Diskussionveranstaltungen sowie die durchgeführten Flugblattaktionen keine Abhilfe schaffen. Daher kamen innerhalb der Verbindung Diskussionen über mögliche Reformen und Änderungen auf, um die Teutoburg-Lage zeitgemäßer auszurichten. Es wurde unter anderem angeregt, den Namen von 'Katholisch' in 'Christlich Deutsche Studentenverbindung' zu ändern, um der Vielzahl evangelischer Studenten der Aktivitas gerecht zu werden und um mehr Nichtkatholiken anzusprechen. Der Altherrenverband entschied jedoch, dass vorerst die Erarbeitung neuer Ziele und Inhalte dringlicher sei, sodass die Umbenennung zunächst ausblieb. Erst nachdem zum Sommersemester 1971 keine Aktivitas mehr gefunden werden konnte, nahm der Altherrenverband den Vorschlag erneut auf und setzte ihn zusammen mit einer neuen Satzung nun in die Tat um. Da der Dachverband aber auf dem Katholitätsprinzip der angeschlossenen Verbindungen beharrte, trat die Teutoburg-Lage Ende 1972 aus dem Dachverband aus. Der Mitgliederschwund setzte sich trotz der Bemühungen ungemindert fort, sodass die Teutoburg-Lage erst im Mai 1987 offiziell reaktiviert werden konnte.4 Im selben Jahr nahm sie unter den Osnabrücker Verbindungen eine Pionierrolle ein und nahm erstmals eine Frau in die Aktivitas auf. Nach dem kurzzeitigen Aufstieg folgte bald wieder der erneute Niedergang. Ab Mitte der 1990er-Jahre schaffte es die Verbindung nicht länger, Nachwuchs zu keilen, sodass es seit dem Sommersemester 2001 keine Aktivitas mehr gab. 2011 wurde die Teutoburg-Lage schließlich vertagt.5
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Vgl. Hülsdünker, Aloys: Die 'Teutoburg' in Lage. Rückblick auf die Geschichte 1924–1962, in: Christlich Deutsche Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' (Hrsg.): Festschrift zum 50. Stiftungsfest der Christlich Deutschen Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' zu Osnabrück. 1924–1974, Osnabrück: 1974, S. 15–20; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 331, 332, Anm. 15, 335, 336, Anm. 4 und 33; Krause, Hartmut: 11 Jahre 'Teutoburg' in Osnabrück. Die Reaktivierung der KDStV 'Teutoburg', in: Christlich Deutsche Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' (Hrsg.): Festschrift zum 50. Stiftungsfest der Christlich Deutschen Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' zu Osnabrück. 1924–1974, Osnabrück: 1974, S. 21–23.↩
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Vgl. Krause, Jahre 1974; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 335, 336, Anm. 34.↩
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Vgl. Rohlfing, Robert: Die Entwicklung der CDStV 'Teutoburg'. 1974–2004, in: CDStV Teutoburg-Lage (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre CDStV Teutoburg-Lage. 1924–2024, Osnabrück: 2024, S. 11–15, hier S. 12, 14; Müller-Richiusa, Gaby: Weitere Entwicklung der 'Teutoburg-Lage'. 2004–2024, in: CDStV Teutoburg-Lage (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre CDStV Teutoburg-Lage. 1924–2024, Osnabrück: 2024, S. 15–16, hier S. 15; O. A.: Zeittafel 'Teutoburg-Lage' zu Osnabrück, in: CDStV Teutoburg-Lage (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre CDStV Teutoburg-Lage. 1924–2024, Osnabrück: 2024, S. 17.↩
Landsmannschaft Marchia-Berlin zu Osnabrück
Die Landsmannschaft Marchia Berlin zu Osnabrück führt ihren Ursprung auf den 1872 in Berlin gegründeten Verein Marchia zurück. Die zwölf Gründungsmitglieder, allesamt Abiturienten des Joachimsthaler Gymnasiums, hatten bei diesem Verein jedoch noch keine Studentenverbindung im Sinn. Bei dem akademischen Verein standen zu Beginn hauptsächlich gesellschaftliche und gesellige Aspekte im Vordergrund.6 Bald darauf änderte der Verein jedoch seine Ausrichtung zu einer schlagenden Korporation. Nachdem bereits ein Zirkel eingeführt und Mensuren geschlagen wurden, erfolgte 1875 die Wahl der Ursprungsfarben blau-gold-rot. Ein Jahr später wurde eine eigene Verfassung aufgestellt und die Zulassung an der heutigen Humboldt-Universität in Berlin beantragt. Da sich die Marchia in dieser Zeit auf jene Studenten begrenzte, die ihr Abitur am Joachimsthaler Gymnasium absolviert hatten, nannte sie sich in Joachimica um.7 Die Konstitution als farbentragende schlagende Verbindung erfolgte am 15. Februar 1881.8 1899 wurde die Verbindung, seit Mai 1885 wieder unter dem Namen Marchia firmierend, auf Geheiß der Universitätsbehörden verboten. Im November 1904 konnte Marchia offiziell als Landsmannschaft rekonstituiert werden und trat 1910 dem Verband der Deutschen Landsmannschaft bei.9
Im Mai 1951 einigten sich die Turnerschaften und Landsmannschaften auf die Erschaffung eines neuen, gemeinsamen Verbandes. Diesem Coburger Convent traten bei seiner Gründung 82 Verbände bei, darunter die Landsmannschaft Marchia in Berlin, welche sich im gleichen Jahr neu gegründet hatte. Auch die Marchia Berlin blieb von den gesellschaftlichen Umbrüche der 60er Jahre nicht unberührt, sodass es immer größere Schwierigkeiten gab, neue Mitglieder zu gewinnen. Schlussendlich entschied man sich am 4. Juni 1973 die Verbindung zu vertagen.10 Nachdem sich der Convent 1971 gegen eine Abschaffung der Bestimmungsmensur entschieden hatte, verließen mehrere Mitglieder den Verband. Unter den austretenden Bünden war die Brunsviga-Brunonia aus Braunschweig. Einige ihrer Alten Herren waren jedoch mit der Entscheidung ihres Bundes nicht zufrieden; sie hielten an dem Coburger Convent und an der Bestimmungsmensur fest und gründeten den Altherrenverein Brunsviga. Nach der Gründung der Universität Osnabrück trafen die Altherrenverbände Brunsviga und Marchia im Mai 1974 eine Absichtserklärung, zusammen eine neue Aktivitas der Marchia in Osnabrück ins Leben zu rufen. Hierfür gingen zwei Monate später Mitglieder des Altherrenverein Brunsviga in den Altherrenverein Marchia über. Die Rekonstituierung der Landsmannschaft Marchia-Berlin zu Osnabrück erfolgte schließlich am 21. September 1980.11
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Vgl. Ohm, Berthold: Handbuch der Deutschen Landsmannschaft. Hamburg: Gesamtverband Alter Landsmannschafter 1934, S. 285; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 92, S. 93, Anm. 1; Gladen, Gaudeamus 1986, S. 215.↩
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Vgl. Ohm, Handbuch 1934, S. 285.↩
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Vgl. ebd., S. 286; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 93, Anm. 1.↩
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Vgl. Ohm, Handbuch 1934, S. 286–287; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 80, 84, Anm. 15, 92–93.↩
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Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 112–114; Hölcke, Theodor: Unsere Korporationen nach 1933. Veränderungen in CC, LC und VC, Erlangen: Studentengeschichtliche Vereinigung des CC 1987, S. 162.↩
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Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 112–114, 118; Hölcke, Korporationen 1987, S. 162; Gladen, Gaudeamus 1986, S. 214.↩
Osnabrücker Wingolf
Die Gründung des Osnabrücker Wingolfs entstand Anfang der 1980er-Jahre aus dem Wunsch einiger Studenten, sich einer Verbindung anzuschließen, die nichtschlagend und offen für evangelische Mitglieder war. Da mit der Burschenschaft Arkadia und der Landsmannschaft Marchia an der Universität Osnabrück jedoch nur zwei schlagende Verbindungen sowie mit der AV Widukind eine katholische Verbindung existierten, wandten sich die Studenten an den Wingolf in Münster. Es entstand die Idee, eine eigene Verbindung in Osnabrück zu eröffnen, welche von anderen Bünden und Altherren unterstützt wurde. Nachdem die sie im November 1983 ihre Unterstützung zusagten, erarbeiteten die Alten Herren eine Verbindungssatzung, welche schließlich am 28. März 1983 beschlossen wurde. Dieser Tag gilt als das Gründungsdatum des Osnabrücker Wingolfs. Beim Gründundskommers im April waren unter anderem Mitglieder der Bünde aus Münster, Köln, Bremen, Oldenburg und Detmold anwesend, um den neuen Osnabrücker Bund zu empfangen. Im folgenden Monat wurde er im Gastverhältnis vom Dachverband Wingolfsbund aufgenommen.12
In den folgenden Semestern entwickelte der Osnabrücker Wingolf ein reges Verbindungsleben: Mitglieder schlugen Kneipen, angelten Fische in Dänemark, organisierten Vorträge und Tanzbälle. Durch Veranstaltungen mit den anderen Studentenverbindungen in Osnabrück konnten die Beziehungen vor Ort gestärkt werden. Gleichzeitig wuchs der Zusammenhalt im Wingolfsbund durch wechselseitige Besuche der deutschlandweit verteilten Brüderverbindungen und Veranstaltungen mit den Alten Herren.13 Weniger Erfolg konnte der Wingolf bei der Gewinnung von Anwerbern verzeichnen, wie schon aus dem Semesterbericht aus dem Wintersemester 1983/84 hervorgeht.14 Ein Jahr später verkündete die Verbindung in ihrem Semesterbericht: "Das Semester begann mit einem Bierhock und Informationsabend für Studienanfänger, der sich aufgrund mangelnder Resonanz in der Studentenschaft als totaler Flop entwickelte. An diesem Abend saß die Aktivitas allein auf dem Haus. Dieses Bild ist jedoch typisch für die Situation an der Osnabrücker Uni. Nicht nur für den Wingolf ist es schwer, bei den Studierenden Resonanz zu finden. Auch auf der Semesterantrittskneipe war man daher unter sich."15
Die Kündigung des bisherigen Mietvertrags des Verbindungshauses in der Rehmstraße 8 durch den Vermieter im März 1986 stürzte die Verbindung noch tiefer in die Krise. Trotz eines erfolgreichen Hilfegesuches in der Verbandszeitschrift, infolgedessen genügend Spenden gesammelt werden konnten, um eine Etage in der Großen Straße 40 anzumieten, schlief das Verbindungsleben in den folgenden Semestern sukzessive ein.16 Das herausgebrachte Semesterheft 'Der Löwenpudel' wurde eingestampft und die Semesterprogramme verloren an Bedeutung. Nachdem es zwei neue Mitglieder kurzzeitig schafften, die Verbindung wiederzubeleben, musste der Wingolf mit der Eigenbedarfskündigung 1992 einen neuerlichen Rückschlag erleiden. Die Verbindung entschied sich, künftig keine Objekte mehr zu mieten, sondern ein eigenes Haus zu kaufen. Nach intensiver Suche fiel die Wahl schließlich auf die linke Doppelhaushälfte in der Knollstraße 77, die am 30. Dezember 1992 für 320.000 DM erworben wurde. In diesem neuen Zuhause befanden sich unter anderem acht Zimmer für Studenten, ein Kneipsaal sowie ein Keller mit Theke. Im Januar 1993 konnte das Haus bezogen werden, der gewünschte Effekt blieb allerdings aus, sodass auch Ende April keine neuen aktiven Mitglieder gewonnen werden konnten.17
1996 wurde der Osnabrücker Wingolf schließlich offiziell vertagt. Es dauerte allerdings nur wenige Monate, bis sich erneut ein Student meldete und Interesse bekundete, den Osnabrücker Wingolf aufleben zu lassen. Während der neue Fux in die Verantwortung des Münsterischen Wingolfs übergeben wurde, um ihn in das Verbindungsleben einzuführen, reaktivierte man gemeinschaftlich das Verbindungshaus in der Knollstraße 77 und entwickelte ein Semesterprogramm. Mit vier Aktiven konnte die Vertagung des Osnabrücker Wingolfs so am 17. Oktober 1997 aufgehoben werden. Die Keilarbeit an einem jungen Hochschulstandort mit einer "mangelhaften korporativen Tradition"18 erwies sich nach wie vor als schwierig. Immerhin stärkte einen Monat nach der Wiedergründung ein weiteres neues Mitglied die Reihen der Verbindung.19 Lange vermochte der neue Osnabrücker Wingolf allerdings nicht zu überleben – Anfang 1999 wurde er erneut vertagt und seitdem nicht mehr reaktiviert.20
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Vgl. Sperfeld, Rainer: Zur Gründung des Osnabrücker Wingolfs, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 102. 1983, H. 3, S. 108–109; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 262, 264, Anm. 42; Gladen, Gaudeamus 1986, S. 231; Gottschalk, Elmar: Der Osnabrücker Wingolf hat ein neues Haus bekommen!, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 112. 1993, H. 2, S. 107–108, hier S. 108, Sdorra, Peter: Pauke des Seniors des Münsterschen Wingolfs Peter Sdorra (Mst 80, Kg 82) auf dem Gründungskommers des Osnabrücker Wingolfs, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 112. 1993, H. 2, S. 112–113, hier S. 112.↩
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Vgl. Lennartz, Norbert: Sommerferien beim Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 103. 1984, H. 1, S. 12; O. A.: Aus den Semesterberichten WS 83/84. Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 103. 1984, H. 2, S. 59, S. 59; O. A.: Aus den Semesterberichten SS 84. Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 103. 1984, H. 4, S. 141.↩
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Vgl. o.A., Semesterberichten WS 83/84 1984, S. 59.↩
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O. A., Semesterberichten SS 84 1984, S. 142.
Beim gedruckten Titel hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es handelt sich nicht um Berichte des Sommersemesters 1984, sondern des SoSe 1985. So berichtet der Wingolf Chattia Würzburg, dass in diesem Semester das 60. Wartburgfest in Königstein veranstaltet wurde. Dieses fand im Juni 1985 statt. Siehe: o.A.: Festprogramm für das 60. Wartburgefst in Königstein, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 104. 1985, H. 2 (1985), S. 43.↩ -
Vgl. Gottschalk, Wingolf 1993, S. 107; O. A.: Aus den Semesterberichten des WS 85/68. Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 105. 1986, H. 2, S. 82; O. A.: HILFE – HILFE – HILFE, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 105. 1986, H. 3, S. 124; Schwerdt, Christoph: Fluctuat nec mergitur!, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 112. 1993, H. 3, S. 169–172, hier S. 170.↩
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Vgl. Gottschalk, Wingolf 1993, S. 107–108; Schwerdt, Fluctuat 1993, S. 171–172. ↩
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Stuve, Alexander: Der Osnabrücker Wingolf. Es gibt ihn wieder!, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 116. 1997, H. 4, S. 191–192, hier S. 192.↩
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Vgl. ebd., S. 191–192.↩
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Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 262.↩
Verein Deutscher Studenten Osnabrück
Die Studentenverbindung Verein Deutscher Studenten Osnabrück wurde am 09. Dezember 1993 auf Initiative von sechs Studenten ins Leben gerufen. Unterstützung erhielten dieser hierbei von einem ansässigen Alten Herren des Bruderbundes aus Göttingen. Anders als die bereits bestehenden Verbindungen an der Universität Osnabrück war der Verein Deutscher Studenten weder schlagend oder konfessionell gebunden noch farbentragend. Auch versteht sich der Verein als eine politisch aktive Verbindung.21 Bereits einige Monate nach der Gründung fand am 06. Mai 1994 der Gründungskommers statt, der den öffentlichen Start der Verbindung markierte. Im Juni 1994 nahm die Osnabrücker Niederlassung an der Verbandstagung in Heidelberg teil und wurde in den Verband der Vereine Deutscher Studenten aufgenommen.22
Im Jahr 1998 zog die Verbindung aus der Wohnung eines Mitglieds in eine eigene Etage in der Liebigstraße um, die sich fortan zur Konstante entwickelte. Später kamen durch die Arbeit der Alten Herren eine weitere Etage sowie ein Kneipkeller hinzu. Hierdurch versprach man sich bei interessierten Studenten mehr Attraktivität, da man ihnen nun acht Zimmer und einen Veranstaltungsraum anbieten konnte. Folglich wuchs die Aktivitas im Juni 1998 auf 13 Mitglieder an.23 Trotz der Herausforderung eines negativen öffentlichen Meinungsbildes gegenüber den Osnabrücker Korporationen, welches primär durch Vorwürfe rechtsradikaler Tendenzen ausgelöst wurde, bemühte sich die zweite Generation der aktiven Mitglieder um die Festigung und den Ausbau der Verbindung. Ein Augenmerk der Aktivitäten lag dabei auf der Regionalisierung. So wurden Kontakte zu benachbarten Verbindungen in Münster, Bielefeld und Bremen aufgebaut. Am 11. Dezember 1998 wurde weiterhin der Altherrenbund Osnabrück im Keller des Verbindungshauses gegründet. Im September 2004 erwarb die Verbindung das Verbindungshaus in der Langen Straße 19, in das die Aktivitas schon im Wintersemester 2004/2005 einziehen konnte.24
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Vgl. Zirlewagen, Marc: Praktisches Handbuch des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten. Kyhhhäuser-Verband. Essen: Kyffhäuser-Verband 2012, S. 265; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 414, Anm. 47; Möller, Matthias: Der VDSt nun auch in Osnabrück, in: Akademische Blätter. Zeitschrift des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten, 1. 1994, S. 27.↩
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Vgl. Zirlewagen, Handbuch 2007, S. 265; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 411.↩
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Vgl. Zirlewagen, Handbuch 2007, S. 265; Gersky, Sascha: Im Westen viel Neues!, in: Akademische Blätter. Zeitschrift des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten, 4. 1998, S. 114.↩
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Vgl. Zirlewagen, Handbuch 2007, S. 265; Gersky, Westen 1998, S. 114.↩
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Inhaltlich verantwortlich: David Schober
[1] Vgl. Gladen, Paulgerhard: Die deutschsprachigen Korporationsverbände. Hilden: WJK-Verlag 2007, S. 377, Anm. 83; Gladen, Gaudeamus igitur. Die studentischen Verbindungen einst und jetzt. München: Callwey 1986, S. 176, Anm. 16, S. 233, Anm. 186; Kocher, Uwe: 90 Jahre B. Arkadia-Mittweida zu Osnabrück. In: Burschenschaftliche Blätter, 98. 1983, H. 1 (1983), S. 19; Adreß- und Geschäfts-Handbuch für die Stadt Mittweida und die zum Amtsgerichtsbezirk Mittweida gehörenden Landorte, hg. von Moritz Billig, Mittweida 1903, S. 51; Jacobs, Peter: Die Entwicklung korporationsstudentischenLebens in Mittweida. In: Förderkreis Hochschule Mittweida e.V. (Hrsg.): Studentische Verbindungen und Vereine am Technikum Mittweida, Mittweida: Förderkreis Hochschule Mittweida e.V. 2000, S. 45–193, hier S. 84–86.
Der Deutsche Hochschulring (DHR) wurde 1920 in Göttingen von 19 Hochschulringen Deutscher Art (HdA) einzelner Universitäten gegründet und konnte in den 1920er Jahren einen massiven Zulauf von Studenten verzeichnen. Dabei trugen insbesondere studentische Korporationen wie die Deutsche Burschenschaft (DB) und Vereine Deutscher Studenten (VDSt) zu seinem Wachstum und Erfolg bei. Durch die unzähligen Neugründungen an den Hochschulen gelang es dem DHR sich eine umfangreiche Machtbasis zu schaffen und als politische Gruppe an den Hochschulen zu dominieren. Er war sowohl völkisch-nationalistisch als auch antisemitisch ausgerichtet und wurde ab Mitte der 1920er-Jahre vom Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) abgelöst. Anselm, Faust: Studenten und Nationalsozialismus in der Weimarer Republik (Der Nationalsozialistische Studentenbund, Bd. 1), Düsseldorf: Pädagogischer Verlag Schwann 1973, S. 127–128; Schwarz, Jürgen: Studenten in der Weimarer Republik. Die deutsche Studentenschaft in der Zeit von 1918 bis 1923 und ihre Stellung zur Politik (Ordo politicus, Bd. 12), Berlin:Duncker & Humblot 1971, S. 108, 168–174. Für eine ausführliche Einordnung siehe: Herbert, Ulrich: 'Generation der Sachlichkeit'. Die völkische Studentenbewegung der frühen zwanziger Jahre in Deutschland, in: Frank Bajohr/ Werner Johe/ Uwe Lohalm (Hrsg.): Zivilisation und Barbarei. Die widersprüchlichen Potentiale der Moderne (Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, Bd. 27), Hamburg: Christians 1991, S. 115–138, hier S. 119–138; Rohwedder, Uwe: Deutscher Hochschulring (DHR), in: Historisches Lexikon Bayerns, 18.03.2008, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Deutscher_Hochschulring_(DHR) (abgerufen am: 15.11.2024).↩
[2] Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 156, 175, 176 Anm. 16, 228, 544–545; Kocher, Jahre 1983, S. 19 ; Heicke, Karl-Georg: Burschentagssitzung 1982 der DIB, in: Burschenschaftliche Blätter, 98. 1983, H. 1, S. 19.; Jacobs, Entwicklung 2000, S. 87–88.↩
[3] Vgl. Hülsdünker, Aloys: Die 'Teutoburg' in Lage. Rückblick auf die Geschichte 1924–1962, in: Christlich Deutsche Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' (Hrsg.): Festschrift zum 50. Stiftungsfest der Christlich Deutschen Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' zu Osnabrück. 1924–1974, Osnabrück: 1974, S. 15–20; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 331, 332, Anm. 15, 335, 336, Anm. 4 und 33; Krause, Hartmut: 11 Jahre 'Teutoburg' in Osnabrück. Die Reaktivierung der KDStV 'Teutoburg', in: Christlich Deutsche Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' (Hrsg.): Festschrift zum 50. Stiftungsfest der Christlich Deutschen Studentenverbindung 'Teutoburg-Lage' zu Osnabrück. 1924–1974, Osnabrück: 1974, S. 21–23.↩
[4] Vgl. Krause, Jahre 1974; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 335, 336, Anm. 34.↩
[5] Vgl. Rohlfing, Robert: Die Entwicklung der CDStV 'Teutoburg'. 1974–2004, in: CDStV Teutoburg-Lage (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre CDStV Teutoburg-Lage. 1924–2024, Osnabrück: 2024, S. 11–15, hier S. 12, 14; Müller-Richiusa, Gaby: Weitere Entwicklung der 'Teutoburg-Lage'. 2004–2024, in: CDStV Teutoburg-Lage (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre CDStV Teutoburg-Lage. 1924–2024, Osnabrück: 2024, S. 15–16, hier S. 15; O. A.: Zeittafel 'Teutoburg-Lage' zu Osnabrück, in: CDStV Teutoburg-Lage (Hrsg.): Festschrift 100 Jahre CDStV Teutoburg-Lage. 1924–2024, Osnabrück: 2024, S. 17.↩
[6] Vgl. Ohm, Berthold: Handbuch der Deutschen Landsmannschaft. Hamburg: Gesamtverband Alter Landsmannschafter 1934, S. 285; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 92, S. 93, Anm. 1; Gladen, Gaudeamus 1986, S. 215.↩
[7] Vgl. Ohm, Handbuch 1934, S. 285.↩
[8] Vgl. ebd., S. 286; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 93, Anm. 1.↩
[9] Vgl. Ohm, Handbuch 1934, S. 286–287; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 80, 84, Anm. 15, 92–93.↩
[10] Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 112–114; Hölcke, Theodor: Unsere Korporationen nach 1933. Veränderungen in CC, LC und VC, Erlangen: Studentengeschichtliche Vereinigung des CC 1987, S. 162.↩
[11] Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 112–114, 118; Hölcke, Korporationen 1987, S. 162; Gladen, Gaudeamus 1986, S. 214.↩
[12] Vgl. Sperfeld, Rainer: Zur Gründung des Osnabrücker Wingolfs, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 102. 1983, H. 3, S. 108–109; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 262, 264, Anm. 42; Gladen, Gaudeamus 1986, S. 231; Gottschalk, Elmar: Der Osnabrücker Wingolf hat ein neues Haus bekommen!, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 112. 1993, H. 2, S. 107–108, hier S. 108, Sdorra, Peter: Pauke des Seniors des Münsterschen Wingolfs Peter Sdorra (Mst 80, Kg 82) auf dem Gründungskommers des Osnabrücker Wingolfs, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 112. 1993, H. 2, S. 112–113, hier S. 112.↩
[13] Vgl. Lennartz, Norbert: Sommerferien beim Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 103. 1984, H. 1, S. 12; O. A.: Aus den Semesterberichten WS 83/84. Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 103. 1984, H. 2, S. 59, S. 59; O. A.: Aus den Semesterberichten SS 84. Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 104. 1985, H. 4, S. 141.↩
[14] Vgl. o.A., Semesterberichten WS 83/84 1984, S. 59.↩
[15] O. A., Semesterberichten SS 84 1984, S. 142.
Beim gedruckten Titel hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es handelt sich nicht um Berichte des Sommersemesters 1984, sondern des SoSe 1985. So berichtet der Wingolf Chattia Würzburg, dass in diesem Semester das 60. Wartburgfest in Königstein veranstaltet wurde. Dieses fand im Juni 1985 statt. Siehe: o.A.: Festprogramm für das 60. Wartburgefst in Königstein, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 104. 1985, H. 2 (1985), S. 43.↩
[16] Vgl. Gottschalk, Wingolf 1993, S. 107; O. A.: Aus den Semesterberichten des WS 85/68. Osnabrücker Wingolf, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 105. 1986, H. 2, S. 82; O. A.: HILFE – HILFE – HILFE, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 105. 1986, H. 3, S. 124; Schwerdt, Christoph: Fluctuat nec mergitur!, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 112. 1993, H. 3, S. 169–172, hier S. 170.↩
[17] Vgl. Gottschalk, Wingolf 1993, S. 107–108; Schwerdt, Fluctuat 1993, S. 171–172.↩
[18] Stuve, Alexander: Der Osnabrücker Wingolf. Es gibt ihn wieder!, in: Wingolfsblätter. Zeitschrift des Wingolfsbundes, 116. 1997, H. 4, S. 191–192, hier S. 192.↩
[19] Vgl. ebd., S. 191–192.↩
[20] Vgl. Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 262.↩
[21] Zirlewagen, Marc: Praktisches Handbuch des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten. Kyhhhäuser-Verband. Essen: Kyffhäuser-Verband 2012, S. 265; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 414, Anm. 47; Möller, Matthias: Der VDSt nun auch in Osnabrück, in: Akademische Blätter. Zeitschrift des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten, 1. 1994, S. 27.↩
[22] Vgl. Zirlewagen, Handbuch 2007, S. 265; Gladen, Korporationsverbände 2007, S. 411.↩
[23] Vgl. Zirlewagen, Handbuch 2007, S. 265; Gersky, Sascha: Im Westen viel Neues!, in: Akademische Blätter. Zeitschrift des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten, 4. 1998, S. 114.↩
[24] Vgl. Zirlewagen, Handbuch 2007, S. 265; Gersky, Westen 1998, S. 114.↩

